Zur Mitgliederversammlung lädt die Demokratische Initiative Paderborn (DIP) alle Mitglieder, FreundInnen und interessierte BürgerInnen am Donnerstag, 23. Januar 2014 um 19.00 Uhr in den Schützenhof (Fahnensaal), Schützenplatz 1 ein.

In einem basisdemokratischen Verfahren will sich die DIP über die Chancen und Risiken eines gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten der Ratsopposition verständigen.

Auch die Paderstadt braucht einen Stadtoberen, wo kämen wir sonst hin, in der Verwaltung käme Freizeitlaune auf und im Rat würde Chaos ausbrechen. Also muss ein erfahrener Mensch her, der für Ordnung sorgt, am besten ein Mann; für eine Bürgermeisterin ist es hier am Ort noch zu früh. Jetzt sind zwei Kandidaten zur Hand. Der eine ist schon Bürgermeister in Salzkotten, gilt aber als zu Höherem berufen, er soll in die Metropole des Hochstifts wechseln.

Das "Westfälische Volksblatt" berichtet (13.1.2014), "die Spitzen" von SPD, Grünen, DIP und FBI wollten für die Wahl des Paderborner Bürgermeisters Andreas Krummrey "als gemeinsamen Kandidaten ins Rennen schicken". Was die Demokratische Initiative Paderborn (DIP) betrifft, ist diese Meldung falsch. Bei der  DIP schickt keine "Spitze" einen Bürgermeisterkandidaten "ins Rennen", bei ihr trifft  eine solche Entscheidung die Mitgliederversammlung.

Alte Planung soll endlich eingestampft werden

Die Mehrheiten sind eindeutig. Niemand stellt im politischen Raum die Nutzung der Alanbrooke-Kaserne als neuen Standort der Verwaltung ernsthaft in Frage. "Jetzt müssen zeitnah Beschlüsse gefasst werden," fordert Reinhard Borgmeier, Vorsitzender der Ratsfraktion der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP), „dann kann die Planung weiterentwickelt und konkretisiert werden. Noch sind eine Menge Fragen zu klären. Vor allem muss endlich der Standort Florianstraße aufgegeben und das Ausschreibungsverfahren eingestellt werden".

Je komplexer die Welt, desto schwieriger eine aufgeklärte Politik – und das gilt selbst für die noch einigermaßen überschaubare Kommunalpolitik. Dem „mündigen Bürger“ bleibt die Qual der Wahl. Lassen sich überhaupt noch Kriterien finden, von denen er sich bei der Suche nach den „guten“ Politikern – die „-innen“ immer eingeschlossen – leiten lassen kann? Sechs Orientierungspunkte zur Empfehlung:

Betrifft: "SPD nennt Koch Brunnenvergifter" (NW vom 13./14. Dezember), Leserbrief von Friedhelm Koch (NW vom 16. Dezember).

Von Reinhard Borgmeier

Friedhelm Koch, Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung hier vor Ort, bereitet gern deftige politische Speisen zu. Nicht alle sind bekömmlich.

Man kann aus sachlichen Gründen die Politik der sozialdemokratisch-grünen Landesregierung in NRW für falsch halten und dies polemisch ausdrücken. Die Regierenden "Pack" zu nennen, zeugt aber nicht gerade von politischer Kochkunst.