So formulierte Peter Kunze seine Hoffnung, dass die Stadtwerke aus der fehlenden Kundenorientierung von Eon lernen. Er erwarte eine Preispolitik, die sich vor allem am Kunden orientiere, und stellte das Thema Sozialtarife zur Diskussion. Der Geschäftsführer Christian Müller sagte die Einrichtung eines Bürgerbeirates zu

„Wir sehen in den Stadtwerken ein Unternehmen, das sich vor allem der Region und den Bürgern verpflichtet fühlt“, fasste Köllner abschließend zusammen. „Wir wollen keine Melkkühe von EON mehr sein und mit Absperrandrohungen unter Druck gesetzt werden. Die Wertschöpfung der Stadtwerke soll unserer Stadt zugutekommen und nicht, wie bisher, von privaten Unternehmen wie EON der Region entzogen werden.“ Und Peter Kunze fügte den Wunsch hinzu, dass es in den nächsten Jahren keinen Anlass geben solle, eine neue Bürgerinitiative zu gründen.

Mit dem anschließenden Wechsel zu den Stadtwerken werden die Mitglieder des Sprecherrates ab 1.1.2016 zu günstigeren Tarifen von den Stadtwerken mit Gas, Strom und Heizstrom beliefert.

Die Auseinandersetzung mit EON ist damit aber keineswegs beendet! Ohne Offenlegung der Kalkulation werden die in der Vergangenheit an EON nicht gezahlten Preiserhöhungen auch jetzt nicht gezahlt. Den weiteren gerichtlichen Auseinandersetzungen sieht der Sprecherrat mit Spannung entgegen.