Dass hier eine Tempo 30 Zone ausgewiesen ist, nützt der Seniorin nicht viel, denn diese beginnt erste hinter dem Gelände der Seniorenresidenz. So ist Frau Förster immer auf die Hilfe einer Pflegerin angewiesen, wenn sie die Straße überqueren möchte. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich weitere Arztpraxen und Einkaufsmöglichkeiten, die auch von anderen Bewohnern des Seniorenheims genutzt werden. „Wahrscheinlich muss erst ein Unfall passieren, bevor sich hier etwas ändert“, meint Hilde Förster.
Das sieht Günter Neumann, DIP-Mitglied im Bezirksausschuss Schloss Neuhaus / Sande ganz anders: „Hier ist dringend Abhilfe geboten.“ Er beantragt in der nächsten Sitzung des Bezirksausschusses Schloss-Neuhaus / Sande am 10. Januar die Einrichtung einer Querungshilfe für Fußgänger in Form eines Zebrastreifens oder einer Fußgängerampel. Bis es soweit ist, könnte zunächst der Beginn der Tempo 30 Zone vor die Seniorenresidenz verlegt werden, indem das bereits vorhandene Verkehrsschild entsprechend umgesetzt wird. „Das wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung“, so Neumann.