Verjüngung im Vorstand und wieder mehr Aktivitäten neben der "parlamentarischen" Tätigkeit im Rat - dafür setzte sich die gut besuchte Mitgliederversammlung der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP) ein, nach einem kritischen Rückblick auf den gemeinsamen aber erfolglosen Auftritt bei der Bürgermeisterkandidatur, zusammen mit SPD und Grünen. Die Eigenständigkeit der DIP soll in Zukunft besser bewusst gemacht, auch außerhalb der Ratsarbeit lokalen Problemlagen stärker Ausdruck verschafft werden. Resignation angesichts der schwarzen Mehrheit im Stadtrat sei nicht angesagt.

Neue DIP-Mitglieder wurden begrüßt und die Vorstandswahl stand an: Roswitha Köllner bleibt weiterhin erste Vorsitzende, Felicitas Kniesburges zeichnet für Finanzen verantwortlich, Reinhard Borgmeier (Fraktionsvorsitzender der DIP im Rat) behält eine Funktion als Beisitzer, neu rücken dort ein: Henry Wolf (stellvertretender Vorsitzender), Martin Fryburg, Cornelia Austermeier und Marc Kröger.