Verwaltung soll offenes Highspeed-Netz prüfen

In einem Antrag der Ratsfraktion der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP) soll die Verwaltung beauftragt werden zu prüfen, ob in der Paderborner Innenstadt ein freies und einheitliches Highspeed W-LAN für mobile Geräte eingerichtet werden kann. Reinhard Borgmeier, DIP-Fraktionsvorsitzender, betont, dass neben den technischen und rechtlichen Voraussetzungen auch eine Finanzierung und Organisation durch lokale Akteure sowie die Möglichkeiten einer Vernetzung mit bestehenden W-LAN-Netzen untersucht werden solle.

Borgmeier in der Antragsbegründung: „Paderborn hat die höchste IT-Dichte in NRW mit 300 Firmen und mehr als 10.000 Beschäftigten und steht mit vielen innovativen IT-Produkten im Fokus der Öffentlichkeit.“ Mitgestaltung und Teilhabe an der modernen Gesellschaft sei inzwischen unmittelbar mit der uneingeschränkten Nutzung und dem freien Zugang zum Internet verbunden. Ein offenes W-LAN stelle einen besonderen Service für Bürger und Gäste der Stadt dar. „Es ergänzt und erhöht die Attraktivität der Stadt Paderborn als Hochtechnologiestandort wie auch als Reiseziel für Geschäftsreisende, Besucher und Touristen.“ Ein offenes W-LAN wirke sich positiv auf die Aufenthaltsdauer aus, somit werde die Wertigkeit der Innenstadt nicht nur für diese, sondern auch vor allem für den Einzelhandel und die Gastronomie deutlich erhöht.

Borgmeier abschließend: „Die DIP sieht die Stadt Paderborn in der Verpflichtung diesen, für unseren IT-Standort und unsere Zukunft so wichtigen, Erfolgsfaktor aktiv zu entwickeln. Andere Städte wie Erlangen, Ingolstadt und Pforzheim haben für Bürger und Besucher der Stadt frei zugängliches W-LAN bereits im Angebot. Viele andere Städte haben zugängliche W-LAN-Netze seitens der Stadtverwaltungen geprüft und sind bereits durch Ratsentscheidungen in der Umsetzung.“

Paderborn solle nicht nur durch überregionale IT-Tage, sondern auch durch ein freies W-LAN glänzen.