Machten sich ein Bild vor Ort (v.l.n.r.): Reinhard Borgmeier, Arndt Heuvel, Günter Neumann, Margit Hoischen (Stadt), Eckhard Döring (Stadt), Peter Leppin, Roswitha Köllner, Heidi Buhr, Beate Bliedung, Fritz Buhr und Rainer Lummer

Pläne sind das eine, die konkrete Besichtigung vor Ort das andere. Die Ratsfraktion der DIP ließ sich von Experten aus der Verwaltung den aktuellen Planungsstand zur Verlegung der Zentralen Omnibus-Haltestelle (ZOH) erläutern.

Anhand einer Planungsskizze verdeutlichte Margit Hoischen, Leiterin des Straßen- und Brückenbauamtes,  den möglichen Aufbau einer neuen Zentralstation. Der gesamte Busverkehr soll künftig an der Westermauer abgewickelt werden. Davon versprechen sich die Planer eine Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Personenverkehrs (ÖPNV), insbesondere für umsteigewillige Busnutzer. Eine Überquerung des Westerntors beim Richtungswechsel  wäre damit nicht mehr notwendig. Ein Vorteil vor allem für mobilitätseingeschränkte  Personen.

Eine große Herausforderung stellt die Planung der Verkehrsströme dar. Der Radverkehr soll künftig entlang der Westernmauer fließen. Fußgänger und Radfahrer sollen sich dann beim Umsteigen nicht mehr ins Gehege kommen. Bus- und Autoverkehr müssen durch entsprechende Lichtsignalanlagen gesteuert werden.

Eine gute Nachricht aus Sicht der DIP, die insbesondere Roswitha Köllner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, freute: Der alte Baumbestand der Wallanlage soll erhalten bleiben. Eckhard Döring von der Verwaltung: „Wir müssen nur einen Baum, der im Weg steht, fällen“.

„Eine neue ZOH an der Westernmauer macht nur Sinn, wenn zwei Kriterien erfüllt sind“, so Fraktionsvorsitzender Reinhard Borgmeier, „Es muss zu einer deutlichen Verbesserung des ÖPNV kommen und die Nachnutzung der Zentralstation muss geregelt sein. Es wäre städtebaulich nicht akzeptabel, wenn da ein neues Problemfeld entstünde.“