Das gehört zur Routine in Wahlkampfwochen: Die heimatlichen Zeitungen fragen bei "Spitzenkandidaten" Meinungen ab. Spannend ist das zumeist nicht, und häufig wird man durch die Lektüre der Antworten auch nicht schlauer als zuvor. Aber es gibt Interviews, die lesenswert sind. Aus einem, das die Paderborner Journalistin Cornelia Filter mit dem Bürgermeisterkandidaten Krummrey geführt hat, zitieren wir hier, es steht im "Paderborner Journal", unter dem Titel: "Partei für Schwache ergreifen".

Andreas Krummrey:
"Ich male in meiner Freizeit...Eines meiner Bilder zeigt den Blick aus einem düsteren Raum durch ein schäbiges Fenster auf eine strahlende Stadt. Ich vermute, dass Herr Dreier nur das Helle sieht und die im Dunkeln übersieht - Menschen, denen das Geld für die Teilhabe am schönen Stadtleben fehlt."

Unsere Meinung: Dieser Blick gehört dazu, wenn der Spruch "Paderborn überzeugt" seine Realität bekommen soll;  ihn wünschen wir uns von all denen, die lokale Politik machen wollen.