Die Ablehnung eines muslimischen Kindes an einer Paderborner Bekenntnisschule vor zwei Jahren, ließ die Diskussion um die konfessionell gebundenen Schulen wieder aufkommen. Jetzt wird für 4 der insgesamt 12 Bekenntnis-Grundschulen der Stadt darüber abgestimmt, ob die Umwandlung in Gemeinschaftsschulen erfolgen soll. Die Abstimmungen beginnen in der Heinrich-Grundschule. Nach der Stephanus-Grundschule folgen dann im März die Grundschulen Bonifatius und Elisabeth.

Die DIP weist darauf hin, dass es bei der Abstimmung auf eine große Elternbeteiligung ankommt. Nur wenn über 50% der gesamten Eltern der jeweiligen Schule für die Gemeinschaftsschule stimmen, findet eine Umwandlung statt. „Das bedeutet: Wer nicht abstimmt, stimmt mit Nein“, so Roswitha Köllner.