"Es ist doch völlig klar, dass die Paderborner Straße und der Frankfurter Weg keinen räumlichen Bezug zum Anlass haben. Wenn jetzt die Interessen eines Möbelhändlers wichtiger sind als die Interessen der Einzelhändler in der Innenstadt, wird deutlich, worum es bei der ganzen Debatte wirklich geht," kritisiert Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Demokratischen Initiative, die Entscheidung der Werbegemeinschaft, "ausgerechnet diejenigen. die auch sonst ihre Schwierigkeiten mit rechtsstaatlichen Normen wie Tarifverträge haben, führen hier das große Wort".
Die Gewerkschaft hat ausdrücklich erklärt, nicht prinzipiell gegen verkaufsoffene Sonntage zu sein.
"Der gesetzliche Rahmen muss aber eingehalten werden. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Gut das Ver.di darauf hinweist", so Borgmeier.