Im September räumen die Briten die erste Kaserne. Nach dem starken Rückgang der Flüchtlingszahlen dürfte eine Nachnutzung als Flüchtlingsunterkunft mehr als unwahrscheinlich sein.

„Das ist jetzt die Chance, endlich die Standortfrage der neuen Stadtverwaltung zu entscheiden“, so Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP), noch gelte der alte Ratsbeschluss für die Alanbrooke – Kaserne.

In einer Anfrage DIP-Fraktion wird der Bürgermeister aufgefordert, Informationen zum Abzug des britischen Militärs bezüglich eines konkreten Termins zu geben. Außerdem wird darum gebeten, den Sachstand der Gespräche mit der BIMA über eine mögliche Nachnutzung darzulegen.

Anfrage der DIP-Fraktion

Rainer Lummer stellt Antrag im Stadtrat

In einem Ratsantrag der Fraktion der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP) wird der Bürgermeister aufgefordert , die Verhandlungen mit den zuständigen britischen Stellen mit dem Ziel zu intensivieren, im Rahmen des  Abzug des britischen Militärs aus  Paderborn Liegenschaften und Flächen vorzeitig zur Verfügung zu stellen.

Alte Planung soll endlich eingestampft werden

Die Mehrheiten sind eindeutig. Niemand stellt im politischen Raum die Nutzung der Alanbrooke-Kaserne als neuen Standort der Verwaltung ernsthaft in Frage. "Jetzt müssen zeitnah Beschlüsse gefasst werden," fordert Reinhard Borgmeier, Vorsitzender der Ratsfraktion der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP), „dann kann die Planung weiterentwickelt und konkretisiert werden. Noch sind eine Menge Fragen zu klären. Vor allem muss endlich der Standort Florianstraße aufgegeben und das Ausschreibungsverfahren eingestellt werden".