Ein "Familienausflug" in die Senne, in "entspannter Atmosphäre", die Artenvielfalt ist zu besichtigen, die britischen Streitkräfte haben eingeladen und Minister Remmel kann sich vorstellen, dass demnächst der Truppenübungsplatz "parallel" genutzt wird als Nationalpark. Alles idyllisch?

Das langzeitige Üben für den Krieg ist in diesem Terrain nicht ohne nachhaltige Schäden für Umwelt und Natur geblieben. Eben deshalb sind solche "Ausflüge" ja nur auf eingegrenzten Wegen möglich - und lediglich dann, wenn beim Training für den Kriegseinsatz gerade mal Pause ist.

Die Kommunalwahlen sind gelaufen, Libori gerade vorbei, da kommt er wieder aus der Hecke und teilt mächtig aus, der CDU-Landtagsabgeordnete und CDU-Stadtverbandvorsitzende Daniel Sieveke. Über zwei Wochen nach der Demonstration der Palästinenser übt Sieveke eine maßlose Kritik an Emin Özel als Vorsitzenden der Schura und es stellen sich Fragen: Warum erst jetzt und warum wird auch gleichzeitig noch Ayhan Demir als ehemaliger Vorsitzender des Integrationsrats abgestraft, der weder Veranstalter war noch sonst eine politische Verantwortung trug?

Betrifft: „Woche der Militärmusik“ vom 12. bis 16. Mai in Paderborn.

Von Irmgard Konrad

Sind wir nicht mit diesem Tschingderassabum vor 100 Jahren gegeneinander losmarschiert? Und vor 75 Jahren aufs Neue? – Jetzt sollen just diese Klänge der „Völkerverständigung“ dienen? Wer hat sich so was einfallen lassen? – Oder steckt doch die Intention dahinter, Militär und Kriegsdienst zu verharmlosen? Für den Kriegsdienst zu werben?

"Die FDP steht hinter Michael Dreier", heißt es in der "Neuen Westfälischen", und im  "Westfälischen Volksblatt" wird berichtet: "Liberale verzichten auf eigenen Kandidaten" . So ganz genau ist mit diesen Überschriften der Sachverhalt nicht getroffen, denn der Paderborner FDP- Vorstand hat sich dafür entschieden, zur Wahl des CDU-Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters aufzurufen; einen Beschluss der Mitglieder gibt es nicht. 

Betrifft: "SPD nennt Koch Brunnenvergifter" (NW vom 13./14. Dezember), Leserbrief von Friedhelm Koch (NW vom 16. Dezember).

Von Reinhard Borgmeier

Friedhelm Koch, Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung hier vor Ort, bereitet gern deftige politische Speisen zu. Nicht alle sind bekömmlich.

Man kann aus sachlichen Gründen die Politik der sozialdemokratisch-grünen Landesregierung in NRW für falsch halten und dies polemisch ausdrücken. Die Regierenden "Pack" zu nennen, zeugt aber nicht gerade von politischer Kochkunst.

Betrifft: "CDU setzt auf Michael Dreier" in der NW vom 31. Oktober.

Die Paderborner CDU hat Michael Dreier, jetzt Bürgermeister in Salzkotten, zu ihrem Kandidaten für das Bürgermeisteramt in der Domstadt erkoren. Sie rühmt ihn als "absoluten CDU-Mann". Dreier selbst definierte seine Auffassung von der ihm zugedachten Funktion so: Zwischen Mehrheitsfraktion im Rat, der Partei und ihm als politischem Akteur passe "kein Blatt Papier".