Herr Bürgermeister,
verehrte Kolleginnen und Kollegen,

seit geraumer Zeit zerfällt unsere Gesellschaft immer stärker in Arm und Reich, weil die soziale Ungleichheit bei den Einkommen und Vermögen enorm zugenommen hat. Während das reichste Geschwisterpaar des Landes, Stefan Quandt und Susanne Klatten, im Frühsommer 2016 für das Vorjahr eine Rekorddividende in Höhe von 994,7 Mio. Euro nur aus BMW-Aktien bezog, lebten fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche in landläufig als „Hartz-IV-Familien“ bezeichneten Bedarfsgemeinschaften und mussten je nach Alter mit 237,27 € beziehungsweise 306 € im Monat (plus Miet- und Heizkosten) auskommen. Mehrere hunderttausend alleinerziehende Mütter sind froh, wenn sie am 20. des Monats noch etwas Warmes auf den Tisch bringen.
In NRW haben im vergangen Jahr deutlich mehr Menschen Leistungen der sozialen Mindestsicherung bekommen. Mit rund 2,1 Millionen Menschen stieg die Zahl der Hilfe-Empfänger im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent, wie das statistische Landesamt mitteilt.

Für die kommende Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 6.12.2016 hat die Demokratische Initiative Paderborn (DIP) einen Antrag auf Unterstützung der Paderborner Tafel in Höhe von 6000,- Euro gestellt.

Als starke soziale Einrichtung setzt sich die Paderborner Tafel seit 16 Jahren für Bedürftige ein. Der Verein arbeitet ehrenamtlich und finanziert sich grundsätzlich über Spenden. Um die gespendeten Lebensmittel an die Bedürftigen verteilen zu können, werden Fahrzeuge und Kraftstoffe benötigt. Auch die monatlichen Mietkosten für die Räumlichkeiten der Tafel müssen finanziert werden. 

„Die gesellschaftliche Leistung der Paderborner Tafel wurde vor kurzem durch die Verleihung des Bürgerpreises durch die Bürgerstiftung gewürdigt“, so Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der DIP, und fügt hinzu: „Mit der finanziellen Unterstützung der Tafel zeigt Paderborn, dass auch seitens der Stadt die wichtige Arbeit der Paderborner Tafel honoriert wird.“

Das fondsgestützte Unternehmen Fairvesta ist kein Unbekannter. Wer googelt kann leicht feststellen, dass juristische Auseinandersetzungen beim Eigentümer der Immobilie am Hoppenhof aus Tübingen keine Seltenheit sind. Zu glauben, die finanziellen Nachforderungen seien durch steuerrechtliche Versehen verursacht, wäre angesichts der beteiligten Verhandlungsprofis wohl naiv.

„Ich gehe von einer gezielten Vorgehensweise aus“, so Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP) „durch die frühe politische Festlegung des Bürgermeisters und der CDU-Fraktion konnte Fairvesta sicher sein, dass man Nachforderungen durchsetzen kann. Was passiert, wenn jetzt neue Forderungen gestellt werden? Wie will man aus der Nummer wieder raus kommen?“

In den letzten Wochen kam es wieder zu mehreren Treffen der Tuning-Szene in Paderborn. Bis zu 2000 Fahrzeuge trafen sich allein an einem Freitag. Die Auswirkungen für andere Verkehrsteilnehmer und Anlieger in den betroffenen Wohngebieten wurden in der lokalen Presse breit diskutiert. Die Problematik ist seit Jahren bekannt

„Es kann nicht sein“, betont Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der DIP, „dass sich diese Szene weiterhin unbehelligt in Paderborn trifft. Die Böllerwürfe während eines Treffens der Szene am letzten Freitag, zeigen, dass die Gewaltbereitschaft zunimmt. „Dem muss dringend Einhalt geboten werden“, fordert Borgmeier.

Vor diesem Hintergrund stellt die DIP in der nächsten Ratssitzung am 22. September eine Anfrage, die sich mit der Problematik auseinandersetzt.

Die Freihandelsabkommen CETA (mit Kanada) und TTIP (mit den USA) stehen nach wie vor auf dem Plan und rufen weiterhin große Proteste hervor.

Die Demokratische Initiative Paderborn (DIP) ruft für Samstag, den 17. September auf, gemeinsam zur Großdemo „Stop CEAT TTIP – für einen gerechten Welthandel“ nach Köln zu fahren.

„Sigmar Gabriel betont, dass er das Freihandelsabkommen mit den USA, TTIP, für nicht durchführbar hält. Wenn er sich gleichzeitig für die Ratifizierung von CETA einsetzt, dann ist das sozusagen TTIP durch die ´Hintertür´, betont Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der DIP. „Denn mehr als 80% der US Firmen haben Niederlassungen in Kanada und könnten somit ihre Interessen auf dem europäischen Markt durchsetzen.“

 

DIP-Ratsfraktion informierte sich beim Team von pro familia (v.l.n.r.): Gisela Schmidt-Gieseke, Günter Neumann (DIP), Linda Faber, Roswitha Köllner (DIP), Sabine Lüttges, Anja Podtschaske und Peter Leppin (DIP)

 

Stadt und Kreis Paderborn versagen der unabhängigen Beratungsstelle pro familia jegliche finanzielle Unterstützung – Grund genug für die Ratsfraktion der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP), sich vor Ort über die Situation der Beratungsstelle ein Bild zu machen.

Trotz massiver anhaltender Proteste verfolgen die EU-Kommission und die Bundesregierung weiterhin ihre Pläne für die Umsetzung der Handelsverträge mit den USA (TTIP) und mit Kanada (CETA). Noch in diesem Jahr soll CETA – das sozusagen als „Blaupause“ für TTIP gelten kann – vom Europaparlament verabschiedet und dann direkt angewendet werden. Die Zustimmung der nationalen Parlamente ist dabei nicht vorgesehen.

„Freihandelsabkommen schaffen die Möglichkeit massiv in die Bereiche der kommunalen Souveränität und Selbstbestimmung einzugreifen“, so Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Demokratischen Initiative Paderborn.

Vor diesem Hintergrund stellt die DIP in der nächsten Ratsstitzung den Antrag, dass sich Paderborn dem Positionspapier vom Deutschen Städt- und Gemeindebund zu TTIP und anderen Freihandelsabkommen auschließen soll. Die Bundesregierung sowie die Verhandlungsführer sollen aufgefordert werden, "die versprochene Tranzparenz üder die Verhandlungen herzustellen und mindestens Vertreter aus dem Städte- und Gemeindebund stimmberechtigt an den Verhandlungen zu beteiligen."

Im September räumen die Briten die erste Kaserne. Nach dem starken Rückgang der Flüchtlingszahlen dürfte eine Nachnutzung als Flüchtlingsunterkunft mehr als unwahrscheinlich sein.

„Das ist jetzt die Chance, endlich die Standortfrage der neuen Stadtverwaltung zu entscheiden“, so Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP), noch gelte der alte Ratsbeschluss für die Alanbrooke – Kaserne.

Machten sich ein Bild vor Ort (v.l.n.r.): Reinhard Borgmeier, Arndt Heuvel, Günter Neumann, Margit Hoischen (Stadt), Eckhard Döring (Stadt), Peter Leppin, Roswitha Köllner, Heidi Buhr, Beate Bliedung, Fritz Buhr und Rainer Lummer

Pläne sind das eine, die konkrete Besichtigung vor Ort das andere. Die Ratsfraktion der DIP ließ sich von Experten aus der Verwaltung den aktuellen Planungsstand zur Verlegung der Zentralen Omnibus-Haltestelle (ZOH) erläutern.

Die Eltern haben entschieden: Nur die Stephanusschule wird von einer Bekenntnisschule in eine Gemeinschaftsgrundschule umgewandelt. Gratulieren darf man der katholischen Schulleiterin Andrea Woitschek und ihrem Team, die durch ihr Engagement eine Wahlbeteiligung der Eltern von 86 % erreicht haben. „Ein aussagekräftiges Ergebnis für den Willen der Eltern an dieser Schule“, so Roswitha Köllner, Mitglied für die DIP im Schulausschuss.

Die DIP hatte mit einer Plakataktion in der Nähe der Grundschulen für die Teilnahme an der Abstimmung und für die Umwandlung geworben.